- SG Hirschberg / Rosenthal Blankenstein

Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü:

Archiv
Spielberichte
Kreisoberliga Jena / Saale-Orla 2015/2016




Köztritzer Regionalpokal 2016
SG FSV Hirschberg/Rosenthal – SV Jenapharm Jena 2:1 (0:1)
 
Finale gedreht, SG FSV Hirschberg/Rosenthal Pokalsieger 2016
 
Camburg. In einem spannenden und hochklassigen Spiel hat sich die SG FSV Hirschberg/Rosenthal zum Pokalsieger 2016 gekürt und setzte sich gegen den favorisierten Vizemeister aus Jena durch. Trotz 0:1 Rückstand und einem vergebenen Elfmeter in der 1. Halbzeit gab sich das Team zu keiner Zeit geschlagen und drehte die Partie mit einem Doppelschlag in der 67. + 68. Minute. Auf Grund der starken zweiten Halbzeit wurde die SG der verdiente Pokalsieger 2016. Über 150 mitgereiste Fans unterstützten die Mannschaft lautstark und feierten nach dem Schlusspfiff mit ihren Pokalhelden.
Das Spiel nahm von Beginn an Fahrt auf und Kevin Hammerschmidt(4.) scheiterte mit einem Kopfball am Jenaer Torwart, der zur Ecke klärte. Danach übernimmt der Favorit das Spielgeschehen und geht folgerichtig in Führung. Nach einen gelungenen Pass durch die Schnittstelle auf Henning Föhre(23.), schließt dieser aus 16 Metern gekonnt ab und der Ball schlägt unhaltbar zum 0:1 am linken Pfosten ein. Als Michael Kersten im Strafraum von den Beinen geholt wird, gibt es Strafstoß für die SG  und die große Chance zum Ausgleich. Aber Kevin Hammerschmidt(29.) scheitert am gut reagierenden Torwart Marcel Witzenhausen, der auch noch den Nachschuss parierte. Nach dem anschließenden Eckball köpft ein Jenaer Verteidiger den Ball an die Latte und Michael Kersten bekommt keinen Druck mehr hinter den Ball sodass Witzenhausen klären kann. Dann ist wieder Jena am Drücker und hat mehrere gute Möglichkeiten den Vorsprung auszubauen. Philipp Strzebin(33.) haut das Leder freistehend übers Tor, die Schüsse von Sebastian Czernetzki(35.) und Florian Borger(41.) werden gerade noch geblockt und gehen knapp am Kasten vorbei. Als Henning Föhre(42.) allein aufs Tor zu geht und das Leder über das Gehäuse jagt, geht es mit dem knappen Vorsprung für Jena in die Kabine. Die Ansprache von Trainer Frank Heinisch war kurz und knapp: Jungs es steht nur 0:1, es ist noch nichts verloren, haut noch mal alles raus und holt diesen Pokal. Wir sind nicht nach Camburg gefahren um Geschenke zu verteilen, das sind wir uns und unsern Fans schuldig. Die Spieler zeigten eine tolle Moral, jetzt lief das Spiel mehr und mehr Richtung Jenaer Gehäuse und die Spielgemeinschaft war am Drücker. Die Pharmer zeigten nun Schwächen im Abwehrbereich und ihr Angriffsspiel funktionierte nicht mehr, die die Spielgemeinschaft  kämpfte und lies fast nichts mehr anbrennen. Jetzt war es eine Frage der Zeit das der Ausgleich fällt, der Schuss von Mike Gottschalk(58.) wurde abgefälscht und zischte knapp über die Latte. Nach einem schnell ausgeführten Einwurf von Sebastian Gäbelein, scheiterte Michael Kersten(58.) im Fünfmeterraum am Torhüter, der mit hohem Risiko klärte. Dann kamen die zwei Minuten die das Spiel drehen sollten. Nach dem Michael Kersten kurz vor dem Strafraum gefoult wurde, legte sich Florian Wiechert(67.) das Leder zurecht. Mit einem sehenswerten Schuss zirkelte er den Ball über die Mauer zum viel umjubelten 1:1 Ausgleich in die Maschen. Gleich der nächste Angriff brachte die 2:1 Führung. Sebastian Gäbelein setzte sich auf der rechten Aussenbahn durch und flankte auf Kevin Hammerschmidt(68.). Der nahm das Leder kurz an und zog mit seinem schwächern linken Fuß ab, der Ball passte genau und schlug am rechten Innenpfosten ein. Nach einem Eckball parierte Witzenhausen den Kopfball von Sebastian Finke(75.) und hielt seine Mannschaft im Spiel. Die nächste dicke Gelegenheit um alles klar zu machen. hatte Michael Kersten, aber er setzte das Leder aus acht Metern neben das Tor. So blieb es spannend bis zum Schluss und Jenapharm versuchte in den Schlussminuten noch mal was zu bewegen. Philipp Strzebin(90.+2.) mit einem 20 Meterschuss scheiterte an Torwart Sebastian Kliem und beim letzten Eckball des Spiels köpfte Florian Borger freistehend am Tor vorbei. Kurz darauf pfiff der gut leitende Schiedsrichter Thomas Morak die Partie ab und die Freude bei den Spielern und Fans kannte keine Grenzen mehr. Alle Spieler, Verantwortliche und Fans lagen sich in den Armen und es wurde ausgiebig gefeiert. Trainer Frank Heinisch wurde von seinen Spielern in die Luft geworfen und bekam eine Bierdusche verabreicht.
Nach der Übergabe des Siegerpokals durch den Vorsitzenden des KFA Jena-Saale-Orla
Dr. Olaf Wünsch wurde noch die ganze Nacht gefeiert.
 
Torfolge: 0:1 Henning Föhre(23.), 1:1 Florian Wiechert(67.), 2:1 Kevin Hammerschmidt
 
Schiedsrichter: Thomas Morak
1. Assistent:     Maximilian Lörzer
2. Assistent:     Janne König
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Hammerschmidt, Klaus(46. Rzoska GK), Gottschalk, Oberländer, Wiechert, Gäbelein, Meinhold, Kersten, Ph.Müller, Finke(90.+2. Rausch)
 
SV Jenaharm Jena: Witzenhausen, Gottwald, Föhre, Kipker GK(72.Rosenhan), Moritz, Strzebin GK, Czernetzki(68.Lachmann), Müller, Balcerowski(57. Malek GK), Borger, Vogel


24. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal – SG LSV 49 Oettersdorf 7:0 (3:0)
SG mit erwartetem Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten
 
Harra. Wie im Vorfeld schon erwartet gewann das Heinischteam deutlich mit 7:0 gegen den harmlosen Tabellenletzten aus Oettersdorf. Von Beginn an ließ die Spielgemeinschaft keinen Zweifel aufkommen. Sie lies den Ball, als auch den Gegner laufen und erzielte in regelmäßigen Abständen die Tore. Das erste Achtungszeichen setzte Sebastian Gäbelein(4.), sein Schuss aus 20 Metern wurde noch abgefälscht und zischte nur knapp am linken Pfosten vorbei. Ein schöner Spielzug leitet die Führung der Hausherren ein. Kevin Hammerschmidt setzt sich an der Mittellinie durch und passt auf den rechts durchstartenden Gäbelein. Fast auf der Grundlinie legt er den Ball zurück und Hammerschmidt(14.) trifft zum 1:0. Nach einem Doppelpass mit Michael Wirth vergibt Gäbelein(18) eine hochkarätige Chance und setzt das Leder wieder einmal am Tor vorbei.
Nach einem Freistoss von Hammerschmidt kann Christian Oberländer(28.) ungehindert zum 2:0 einköpfen. Kurz darauf scheitert Wirth(29.) völlig frei stehend am Oettersdorfer Torwart, dabei war er selbst überrascht das er nicht im Abseits stand.
Nach glänzender Vorarbeit von Florian Wiechert, erzielt Hammerschmidt(36.) mit einem Schuss in den Winkel, den 3:0 Pausenstand. Zu Beginn der 2. Halbzeit hatten die Gäste ihre einzige Chance im gesamten Spielverlauf. Stefan Schubert(48.) kommt aus 12 Metern frei zum Abschluss, aber Torwartoldie Pierre Brückner vereitelt mit einer Glanzparade den möglichen Ehrentreffer. Danach wieder das gewohnte Bild, die Spielgemeinschaft lässt den Ball laufen und legt sich den Gegner zurecht. Nach einem Angriff über rechts wird der Schuss von Gäbelein noch geblockt, doch im Anschluss wuchtet Michael Wirth(60.) das Leder zum 4:0 unter die Latte. Als die Gäste in der 73. Minute einmal komplett bis zur Mittellinie aufgerückt waren, wurden sie prompt von der SG ausgekontert. Wiechert spielte den entscheidenden Pass auf Wirt und dieser setzte den Ball zum 5:0 ins kurze Eck. Das 6:0 fiel nach einem Foul an Hammerschmidt, Florian Wiechert legte sich den Ball zurecht und verwandelte den Freistoß aus 20 Metern direkt. Den Schlusspunkt setzte Oberländer(82.), nach einer Flanke von Philipp Müller war er erneut mit dem Kopf zur Stelle und traf zum 7:0.
Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung, denn es wurden noch einige gute Möglichkeiten ausgelassen. Die Mannschaft scheint für das Pokalfinale in Camburg gerüstet zu sein, obwohl mit dem SV Jenapharm Jena ein ganz anderes Kaliber auf die SG wartet.
Hier noch ein wichtiger Hinweis an die Fans der SG FSV Hirschberg/Rosenthal.
Es fahren am Samstag dem 04.06.21016 um 15.30 zwei Busse nach Camburg zum Pokalendspiel, das um 18.00 Uhr angepfiffen wird. Wer Interesse hat sollte sich bei Bernd Rösner 036644/21993 oder Norbert Langner 01753677927 melden.
 
Torfolge: 1:0, 3:0 Kevin Hammerschmidt(14., 36.), 2:0, 7:0 Christian Oberländer(28., 82.), 4:0, 5:0 Michael Wirth(60., 73.) 6:0 Florian Wiechert(76.)
 
Schiedsrichter: Maximilian Lörzer
1. Assistent:     Jasper Minne
2. Assistent:     Tom Weise
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Brückner, Hammerschmidt GK, Gottschalk, Oberländer(72. Finke), Wiechert, Gäbelein, Meinhold, Kad(52. Fritsche), Ph.Müller, Rzoska, Wirth
 
SG LSV 49 Oettersdorf: Schulze, Weber, Schaller, Picker, Seifert, Schubert, Göller, Brand, Conrad(88. Freimuth), Körner, Korneli

Kreispokalhalbfinale Post SV Jena –  SG Hirschberg/Blankenstein 1:2 n. Verl. (1:0, 1:1)

Jena. Nach dem es für die SG Hirschberg zuletzt im Ligaalltag nicht so gut lief, fanden sie im Pokal-Halbfinale in die Erfolgsspur zurück und zogen dank einer tollen Moral und großem Kampfeswillen nicht unverdient mit 2:1 nach Verlängerung ins Finale ein. Doch sie hatten im Spielverlauf auch das Glück des Tüchtigen, denn der Sieger hätte in einem von Beginn an leidenschaftlichen Kampfspiel auch Post SV Jena heißen können. Vor allem vor der Pause hatte der souveräne Aufsteiger in die Kreisoberliga mehr vom Spiel und die besseren Chancen. So war die Führung durch Essig in der 24. Minute verdient. Der Torschütze setzte sich auf der rechten Seite durch, drang in den Strafraum ein und war mit einem Schuss ins kurze Eck erfolgreich. Bis zur Pause hätte Jena höher führen können, ein 3:1 wäre möglich gewesen. Im zweiten Abschnitt konnten sich die Saalestädter steigern, die nun ihreseits mehr vom Spiel hatten. Folgerichtig der Ausgleich durch Gäbelein in der 52. Minute nach einer Eingabe von Hammerschmidt. Anschließend hatten beide Mannschaften die Entscheidung auf dem Fuß, wobei die Gäste einen Herzog Kopfball nach einer Ecke von der Linie kratzten. So blieb es beim Remis nach der regulären Spielzeit und die Entscheidung musste in der Verlängerung fallen, in der es noch einmal dramatisch wurde. Zunächst erzielte Müller nach einem Diagonalpass mit Schuss ins lange Eck die Gäste-Führung in der 106. Minute. Und in der 118. Minute hielt SG-Keeper Kliem den Finaleinzug fest, als er einen Strafstoß und auch den Nachschuss parierte.

23. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal – TSV 1898 Oppurg 1:3 (0:0)
Negativserie der SG setzt sich fort
 
Hischberg. Die Talfahrt der Spielgemeinschaft hält auch gegen den TSV 1898 Oppurg an. Aus den letzten vier Spielen holte die SG gerade mal einen Punkt bei einem Torverhältnis von 5:17 Toren. Vergleicht man es mit der vorangegangenen Serie von 14 Ungeschlagenen Spielen(35:10 Tore), sieht man dass im gesamten Spiel der SG irgendwie der Wurm drin ist. Dabei wäre gegen Oppurg in der
1. Halbzeit die Führung mehr als verdient gewesen. Die Gastgeber waren tonangebend, ließen aber gute Chancen ungenutzt und zwei Schirientscheidungen gaben der Partie einen faden Beigeschmack. Das soll aber nicht die Leistung der Gäste schmälern, die mit einer kämpferischen Leistung überzeugten und mit etwas Glück sich im Abstiegskampf drei wichtige Punkte sicherten.
Die erste Großchance für die SG vergab Michael Kersten (3.), nach Querpass von Christian Schmitz schob er den Ball aus 6 Metern am rechten Pfosten vorbei. Die nächsten beiden Möglichkeiten hatte Kevin Hammerschmidt auf dem Fuß, zunächst wurde sein Schuss(12.) gerade noch von Marco Boetcher geblockt und danach strich sein Schuss aus 8 Metern über die Latte. Als Michael Kersten(33.) allein auf das Tor zuging wurde er an der Strafraumgrenze vom letzten Mann zu Fall gebracht. Hier gab es die erste Fehlentscheidung von Schiedsrichter Michael Fritsch, anstatt der roten Karte gab er Martin Sykora nur den gelben Karton. Den Freistoss von Florian Wiechert lenkte Oppurgs Torwart über die Latte und nach dem anschließendem Eckball strich der Schuss von Phillip Müller um Zentimeter am rechten Pfosten vorbei.
Nach einem Pass von Wichert hatte Kersten(40.) noch eine Großchance, allein vor Torwart Christan Lange ging auch dieser Schuss am langen Pfosten vorbei.
Nach der Pause änderte sich das Bild, jetzt suchte auch Oppurg den Weg nach vorn und zwei Warnschüsse(47., 48.) verfehlten nur knapp das Ziel. Im Gegenzug ballerte Kersten den Ball aus aussichtsreicher Position über die Querlatte. Danach der Schock für die SG, nach einem Eckball fehlt die Zuordnung und ausgerechnet Martin Sykora(53., hätte in der 33. Minute Rot sehen müssen) erzielt das 0:1 für den TSV 1898 Oppurg. Für die SG vergeben Wiechert(54.) und Kersten(55.) gute Möglichkeiten und Oppurgs William Lochner(58.) trifft mit einem Kopfball den linken Pfosten. Dann kommt wieder der Schiedsrichter ins Spiel, er pfeift für Oppurg einen fadenscheinlichen Elfmeter( eigentlich war es ein Stürmerfoul). Dem TSV 1898 ist das egal, Julien Straube(70.) nimmt das Geschenk an und verwandelt sicher zum 0:2.
Das 0:3 bereitet die SG selber vor, im Aufbauspiel wird der Ball Lukas Hasselmann(72.) serviert und dieser lässt Torwart Schau keine Abwehrchance. Danach versucht das Team von Trainer Heinisch noch mal alles, aber bis auf den Ehrentreffer zu 1:3 von Florian Wiechert(80.) springt nichts Zählbares mehr heraus. Fairerweise muss man sagen, das auch diesem Treffer eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters voraus ging, anstatt auf Einwurf hatte er auf Freistoß entschieden. Die letzten Spiele müssen abgehakt werden und man muss sich jetzt voll auf das Pokalhalbfinale bei Post SV Jena fokusieren(16.05.2016 um 14.30Uhr, Sportplatz am Jenzig).
 
Torfolge: 0:1 Martin Sykora(53.), 0:2 Julien Straube(70.), 0:3 Lukas Hasselmann(72.), 1:3 Florian Wiechert(80.)
 
Schiedsrichter: Michael Fritsch
1. Assistent:     Martin Zschoschke
2. Assistent:     Maurice Wünsch
 
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt, Gottschalk, Wiechert, Gäbelein, Ruji GK(77. Puhlfürst), Schmitz, Meinhold, Kersten(65. Lange) Ph.Müller,  Rzoska(74. Klaus)
 
TSV 1898 Oppurg: Lange GK, Boettcher, Straube, Sykora GK, Bockner, Engelmann, Hölzer, Hasselmann(90. Sinkwitz), Andreyczuk, Lochner(87. Sassner), Hercher

18. Spieltag KOL SG FSV Hirschberg/Rosenthal - SV Eintracht Camburg 2:7 (1:2)
SG mit erster Niederlage im Sportpark Harra
 
Harra. Bis zur Pause lieferten sich die SG und die Eintracht einen mit hohem Tempo geführten offenen Schlagabtausch, mit guten Möglichkeiten auf beiden Seiten Dabei begann die Partie für die Spielgemeinschaft verheißungsvoll, durch hohes Anlaufen zwang man die Gäste schon im Aufbauspiel zu Fehlern. Nach Eingabe von Christian Schmitz, verpasste Sebastian Gäbelei(3.) nur knapp. Danach trifft Kevin Hammerschmidt(8.) zum vermeintlichen Führungstreffer, aber das Tor wird von Linienrichter Rene Richter zu Unrecht aberkannt. Wenig später spielt Florian Wiechert einen genialen Pass, aber Gäbelein(16.) hebt das Leder über den Torwart und am Tor vorbei. Die Camburger hingegen sind konsequenter und schließen einen Konter durch Martin Schneider(18.) zum 0:1 ab. Danach hat die SG Glück das ein Treffer von Ronny Hüttich(26.) nicht zählt und Manuel Ullner(27.) die Kugel freistehend aus 3 Metern über den Kasten setzt. Für die Gastgeber setzt Schmitz(28.) einen Kopfball knapp über die Latte und Philipp Müller(33.) kommt einen Schritt zu spät. Nach einem weiten Freistoß ist die gesamte Abwehr( einschließlich Torwart) der SG nicht im Bilde und Marcel Krieger(38.) trifft zum 0:2 ins rechte Eck. Als Neuzugang Alexandru Ionut Ruji(40.) auf 1:2 verkürzte, keimte wieder Hoffnung auf Seiten der Spielgemeinschaft.
Die zweite Halbzeit gehörte dann fast ausschließlich den Gästen, da die Heimelf mental und physisch abbaute. Man konnte die schnellen Camburger Stürmer nicht mehr stellen und kassierte weitere fünf Gegentreffer. Hüttich(58., 61.) trifft nach einem Eckball zum 1:3 und nach Vorarbeit von Ullner schiebt er zum 1:4 ein. Bei einem Freistoss stehen alle Abwehrspieler Spalier und Ullner(64.) köpft unbedrängt zum 1:5 ein. Zwischendurch sendet die SG mal ein Lebenszeichen, nach einem schnell ausgeführten Freistoß, scheitert Hammerschmidt(71.) am Camburger Torwart. Im Gegenzug funktioniert die Abseitsfalle nicht, Ullner läuft auf Torwart Schau zu, und spielt überlegt quer auf Krieger(72.) der ohne Mühe das 1:6 markiert. Nach einem Foul an Schmitz, trifft Ralf Lange vom Elfmeterpunkt zum 2:6. Zwei Minuten später traf Lutz Böhme zum 2:7 Entstand und besiegelte die höchste Saisonniederlage der SG, die auch gleichzeitig die erste Niederlage im Sportpark Harra war.
Bis zum Samstag muss das Team diese schmerzliche Niederlage aus dem Kopf bekommen und gegen den TSV 1898 Oppurg mit einem Sieg Wiedergutmachung betreiben.
 
Torfolge: 0:1 Martin Schneider(18.), 0:2 Marcel Krieger(38.), 1:2 Alexandru Ionut Ruji(40.), 1:3, 1:4 Ronny Hüttich(58, 61.), 1:5 Manuel Ullner(64.), 1:6 Marcel Krieger(72.), 2:6 Ralf Lange(86.), 2:7 Lutz Böhme(88.)
 
Schiedsrichter: Andreas Goretzky
1. Assistent:     Rene Richter
2. Assistent:     Dieter Fuldner
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt, Heinisch(2. Lange) Gottschalk GK, Wiechert, Gäbelein, Ruji, Schmitz, Kad(46. Klaus), Ph.Müller,  Wirth(63. Novac)
 
SV Eintracht Camburg. Hartwig, Enders GK, Schneider GK, Krieger, Hüttich GK, M. Zöllner,
K. Kleinhans , S. Kleinhans(70. Werner), Ullner, Schlegel, Böhme

22. Spieltag SV 1910 Kahla II - SG Hirschberg/ Rosenthal Blankenstein  2:2 (0:0)
 
Das Punktspiel der Kreisoberliga zwischen Kahla II und unserer SG fand auf einem sehr schwer zu bespielenden Nebenplatz statt.
Unsere SG musste wieder auf viele Stammkräfte verzichten, Torhüter Rene Schau spielte im Feld und Michael Rausch half auch wieder aus.
Es war ein Spiel ohne große Höhepunkte in der ersten Halbzeit. Die Heimelf versuchte über den Kampf ein Übergewicht zu erzielen,
was unsere SG immer unterbinden konnte, deshalb blieb es beim 0:0 zur Halbzeit.
Nach dem Anpfiff zur 2. Halbzeit wurde eine Unachtsamkeit mit dem 1:0 durch  46. Minute durch Vojvoda bestraft. In der Folge kam unsere SG auch nicht ins 
Spiel. Das 2:0 durch Koch in der 56. Minute folgte durch Elfmeter, nach Foulspiel von Rausch.
Zu diesem Zeitpunkt glaubte keiner an eine Wende im Spiel, da einfach zu unkonzetriert gespielt wurde.
In der 83. Minute der erste gute Angriff über die Stationen Kliem, Meinhold, Rausch, Novac zu Wirth der mit einem abgefälschten Schuss 
das 2:1 erzielte. Jetzt war die Mannschaft hellwach und glaubte wieder an sich. Daraufhin zirkelte Wiechert einen Freistoss aus 
20 Metern über die Mauer zum etwas glücklichen 2:2. Einen unschönen Schlusspunkt der Partie gab es in der 89. Minute, als der unsichere Schiedsrichter unseren Spieler Rzoska (Gelb-Rot nach Foulspiel)  undden Kahlaer Stachon (Rot nach Bespucken des Gegenspielers) vom Platz schickte. Es bleibt nur zu wünschen, dass endlich das große Lazarett kleiner wird und der Kader 
verletzungsfrei bleibt.

21. Spieltag SV Jenapharm Jena - SG FSV Hirschberg/Rosenthal 5:0 (2:0)
Lebloser Auftritt der SG FSV Hirschberg/Rosenthal Blankenstein
 
Jena. Das erwartete Spitzenspiel Zweiter gegen Dritter hielt nicht das was es versprach, es war eine klare Angelegenheit für den SV Jenapharm der sich eindrucksvoll für die 2:0 Hinspielniederlage revanchierte. Viele individuelle Fehler, sowie ein lebloser Auftritt der SG und auf der anderen Seite stark aufspielende Jenaer, führten schließlich zu dem auch in dieser Höhe verdienten Endstand. Von Beginn an waren die Gastgeber auf „ihrem Kunstrasenplatz“ aggressiver am Ball und am Mann. Die SG hatte dem schnellen und teils auch Körperbetonten Direktspiel nichts entgegen zu setzen und nach vorn ging an diesem Tag überhaupt nichts. Beim Führungstreffer verlor Michael Wirth das Leder in zentraler Position an Felix Gottwald, der aus 20 Metern abzog, Torwart Schau konnte den Schuss noch zur Seite abwähren, doch anschließend erzielte Romano Ziegler(21.) das 1:0 im aus dem Gewühl heraus. Dem 2:0 ging ein Ballverlust von Kevin Hammerschmidt voraus, Jenapharm reagierte schnell, Pass in den Strafraum und Ziegler(43.) vollendet überlegt ins linke untere Eck. Nach der Pause verabschiedete sich das Heinischteam endgültig aus dem Spiel und die Jenaer spielten weiter hoch motiviert mit den Gästen Katz und Maus. Sascha Balcerowski(57., 62., 74.) erzielte einen lupenreinen Hattrick zum 5:0 Entstand. Dem 3:0 war ein Distanzschuss von Malik vorausgegangen, Schau ließ den Ball nach vorn prallen und Balcerowski staubte ab. Beim 4:0 kümmerte sich keiner um den Stürmer, er war völlig blank vor dem Gästegehäuse und vollendete überlegt. Beim 5:0 wollte der Keeper der SG weit vor dem Strafraum klären, Balzerowski war schneller und traf aus 35 Metern ins verwaiste Tor. Nach dem Spiel konnte man sich bei Torwart Rene Schau und der schlechten Chancenverwertung der Pharmer bedanken, das es letztendlich nur bei fünf Gegentreffern blieb und es nicht zu einem Debakel kam.
Mit dieser in allen Belangen verdienten Niederlage riss nun auch die Serie der Spielgemeinschaft, von vierzehn ungeschlagenen Punktspielen. Bleibt zu hoffen dass es sich bei diesem Auftritt der Mannschaft um eine Eintagsfliege handelte und die SG sich am nächsten Spieltag wieder in gewohnter Form präsentiert.
 
Torfolge: 1:0, 2:0 Romano Ziegler(21., 43.), 3:0, 4:0, 5:0 Sascha Balcerowski(57., 62., 74.)
 
Schiedsrichter:  Bruno Scharnowski
1. Assistent:     Julia Heisler
2. Assistent:     Tim Höhne
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt, Kranz, Köbrich(2. Gottschalk GK), Stumpf(60. M. Kad), T. Kad, Wiechert, Gäbelein, Meinhold, Rzoska GK, Wirth
 
SV Jenapharm. Vorbrink, Gottwald, Kammeyer, Moritz(76. Kloehn), Malek, Czernetzki(60. Kubatzki), Strzebin GK, Balcerowski, Ziegler, Borger(76. Niebiossa), Vogel

20. Spieltag KOL SG FSV Hirschberg/Rosenthal - FV Rodatal Zöllnitz 5:1 (2:0) 
Serie ausgebaut, seit vierzehn Punktspielen ungeschlagen
 
Harra. Die SG bezwang den nun immer mehr in Abstiegsgefahr zu geratenden FV Rodatal Zöllnitz mit 5:1 und behauptete Platz3. Dabei muss man den Gästen attestieren dass sie zu keiner Zeit aufsteckten, immer um eine Resultatsverbesserung bemüht waren und durchaus gute Chancen hatten. Von Beginn an wurde Druck gemacht um eine schnelle Entscheidung herbeizuführen. Bereits in der 4. Minute lag der Ball das erste Mal im Netz, aber Sebastian Gäbelein stand knapp im Abseits. Das 1:0 fiel vom Elfmeterpunkt, nachdem Kevin Hammerschmidt gefoult wurde verwandelte Gäbelein(15.) flach ins rechte untere Eck. Weitere Chancen von Christian Schmitz(9., 19.) und Hammerschmidt(22.) blieben ungenutzt. Auf der Gegenseite klärte Philipp Müller(11.) vor der Linie und Torwart Rene Schau(27.)gewann das Duell gegen Patrick Fiedler. Mit einem Traumtor erzielte Michael Wirth(31.) die 2:0 Führung. Er hatte sich gegen Daniel Reuter durchgesetzt hatte, zog aus 20 Metern ab und traf unhaltbar für den Zöllnitzer Keeper ins linke Eck. Für den FV Rodatal hatte Dennis Rossin(37., 42)  zwei gute Möglichkeiten zum Anschlusstreffer. Nach dem Seitenwechsel wurde es turbulent, zunächst traf Florian Wiechert(50.) zum 3:0, sein Freistoß von der rechten Strafraumgrenze ging an Freund und Feind vorbei ins Gästegehäuse. Ein weiterer Treffer von Gäbelein(54.), nach starker Vorarbeit von Hammerschmidt wurde wegen angeblichen Abseits nicht gegeben(klare Fehlentscheidung). Dafür erzielten die Gäste durch Daniel Teichmann(62.)den 3:1 Anschlusstreffer und bekamen noch mal Oberwasser.
Torwart Schau(64.) lenkte einen Freistoß gerade noch an die Latte, Rausch65.) klärte auf der Linie und weitere Torschüsse(67., 69,) gingen knapp vorbei. Erst in der Schlussviertelstunde konnte sich das Heinischteam vom Zöllnitzer Druck befreien und kam selbst  wieder zu klaren Chancen. Zunächst traf Christan Oberländer(78.) mit einem Kopfball nur das Lattenkreuz.
Im Gegenzug fordern die Gäste Elfmeter, aber Schiri Fuldner fiel auf die Schwalbe nicht herein und die SG konterte.
Kevin Hammerschmidt(79.) startete aus der eigenen Hälfte, umkurvte die Zöllnitzer Abwehrspieler, sowie Torwart Stefan Butters wie Slalomstangen und netzte zum 4:1 ein.
Nach einer präzisen Flanke von Michael Rausch traf Hammerschmidt(85.) mit einer Direktabnahme zum 5:1 Endstand. Mit diesem Sieg baute die Spielgemeinschaft ihre Serie auf vierzehn Spiele ohne Niederlage aus.
 
Torfolge: 1:0 Gäbelein(15.), 2:0 Michael Wirth(31.), 3:0 Florian Wiechert(50.). 3:1 Daniel Teichmann, 4:0, 5:0 Kevin Hammerschmidt(79., 85.)
 
Schiedsrichter: Dieter Fuldner
1. Assistent:     Heiko Weber
2. Assistent:     Yannic Köcher
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt, Gottschalk, Oberländer(80. Lange), Wiechert, Gäbelein, Meinhold, Schmitz(58. Rausch), Ph.Müller, Rzoska, Wirth GK
 
FV Rodatal Zöllnitz: Butters, Dietz, Salzmann(86. Uphoff), Fiedler, Hähnel, Reuter, Braun(64. Korittke), D. Teichmann, Heerwegen GK, Torres, Rosin GK

19. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal Blankenstein – SG 1860 Ranis/Krölpa 0:0 (0:0)
 
Nullnummer gegen unbequeme und kämpferische Burgstädter
 
Hirschberg. Das positive an der Nullnummer gegen Ranis ist, das die SG seit nunmehr 13 Punktspielen ungeschlagen ist. Natürlich wollte die Mannschaft auch gegen den Tabellenzehnten gewinnen, aber bei den wenigen klaren Chancen fehlte vor dem Tor die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit. Die SG hatte zwar mehr Spielanteile, entwickelte aber kaum Gefahr gegen die tief stehenden Gäste, die körperlich und auch spielerisch gut dagegen hielten. Die erste Chance bot sich Gäbelein(6.) nach einem Eckball, doch Molle im Raniser Tor parierte glänzend. Die größte Chance im ersten Abschnitt vergab Christian Schmitz(12.), frei vor dem Raniser Gehäuse setzte er den Ball aus 8 Metern über den herauseilenden Torwart und die Querlatte. Weitere Möglichkeiten gingen meist knapp am Kasten vorbei oder stellten den Raniser Torhüter vor keine Probleme. Auch die Burgstädter suchten bei ihren Vorstößen sofort den Abschluss, verfehlten aber ebenfalls das Ziel. Auch in der zweiten Halbzeit fehlten der SG die Ideen im Mittelfeld und man rannte sich immer wieder an der kompakten Raniser Abwehr fest. Christian Schmitz(56.) scheiterte am Torwart und musste verletzungsbedingt vom Platz(gute Besserung). Auf der Gegenseite verzog Putensen(65.) freistehend aus 16 Metern. Die größte Aufregung im Spiel gab es nach einem Treffer von Oberländer(72.), der Ball wurde von Querengässer klar hinter der Linie aus dem Tor geschlagen. Linienrichter Fiedler war nicht auf der Höhe des Geschehens und verweigerte der SG Hirschberg/Blankenstein den Torerfolg. Zehn Minuten später vergab der eingewechselte Michael Kersten freistehend, mustergültig von Michael Wirth bedient setzte er den Kopfball über das Tor. Ab der 80. Minute waren die Gäste nur noch zu zehnt auf dem Platz und kamen noch zu zwei Großchancen. Die SG war aufgerückt, Ranis konterte und vergab durch Schubert(88.),  als auch Ludwig(90+2) den möglichen Siegtreffer. In beiden Fällen war Torwart Benjamin Kliem bereits geschlagen und Maik Rzoska rettete das Unentschieden in höchster Not.
„Ärgerlich das uns der Treffer von Christian Oberländer nicht gegeben wurde, aber wir haben auch Glück gehabt, so ein Spiel kann man auch verlieren“ sagte Trainer Frank Heinisch nach dem Spiel. 
 
Schiedsrichter: Thomas Murak
1. Assistent:     Alexander Kubis
2. Assistent:     Frank Fiedler
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Hammerschmidt, Gottschalk, Oberländer GK, Wiechert, Gäbelein, Meinhold, Schmitz (59. Kersten GK), Ph.Müller, Rzoska, Wirth GK
 
SG TSV 1860 Ranis/Krölpa: Molle, Pechmann, Klett GRK, Borzutzki(70. Schubert), Doutheil, Putensen, Ludwig GK, Querengässer GK, Brei, Loth, Raabe

16. Spieltag SG FSV Hirschberg / Rosenthal Blankenstein - SV Gleistal 1:0 (0:0)

Schwaches Spiel, volle Punktzahl
Kapitän Mike Gottschalk trifft per Kopf
  
Hirschberg. Durch das späte Kopfballtor von Mike Gottschalk in der 87. Minute feierte die Spielgemeinschaft den ersten Heimsieg der Saison2015/16 in Hirschberg und blieb zum  elften Mal in Folge ungeschlagen. Trainer Frank Heinisch und die Zuschauer hatten in dieser Saison schon bessere Auftritte der SG gesehen, am Ende zählt das Ergebnis und die volle Punktzahl. Das sein Team keinen Sahnetag erwischte, schwierige Platzverhältnisse, ein Gegner der in der Wahl seiner kämpferischen Mittel nicht zimperlich war und ein schwacher Schiedsrichter trugen zu dieser an Höhepunkten armen Partie bei. Es fehlte an Kreativität, spielerische Lösungen gab es nur wenige, schnelle Ballverluste und Unterbrechungen durch Foulspiel prägten das Spiel. Zu Beginn hatten die Gäste gleich zwei gute Möglichkeiten, Michael Leopold(6.)verzog freistehend aus 10 Metern und bei einem indirekter Freistoss von Nico Behling(8.)hatte die SG Glück das das Leder nur haarscharf am Pfosten vorbeizischte. Für die SG schloss Michael Kersten(27.) überhastet aus 20 Metern ab und übersah den besser postierten Kevin Hammerschmidt. Mike Gottschalk(35.) setzte einen indirekten Freistoss aus aussichtsreicher Position über das Tor. Beim besten Spielzug kam Michael Kersten(43.) nur einen Schritt zu spät und der Gleistaler Torhüter Carnarius klärte an der Strafraumgrenze in höchster Not. Wer dachte dass sich das Spiel in der zweiten Halbzeit bessert sah sich getäuscht, weiterhin viel Kampf und Krampf, an einen Spielfluss war nicht zu denken. Mit zunehmender Spieldauer waren sich alle einig, dass die Partie nur durch eine Einzelleistung oder einen Standard entschieden wird, oder es bei dem mageren Unentschieden bleibt.
So sollte es auch kommen, der wegen Besetzungsproblemen reaktivierte Michael Rausch schlug einen Freistoss Richtung Elfmeterpunkt. Mike Gottschalk gewann das Kopfballduell gegen den Gleistaler Verteidiger Ricardo Müller und verlängerte den Ball  über den zu spät kommenden Torhüter zum alles entscheidenden 1:0 ins verwaiste Gleistaler Tor.
Kurz darauf fast noch ein Treffer durch Mike Gottschalk(90.), einen zu kurz abgewehrten Ball vom Gleistaler Torwart beförderte er Richtung  leeres Gehäuse, aber der Keeper konnte den Ball noch zur Ecke lenken. Mit diesem Erfolg hat die SG FSV Hirschberg/ Rosenthal Blankenstein seinen dritten Tabellenplatz gefestigt.
 
Torfolge: 1:0 Mike Gottschalk(87.)
 
Schiedsrichter: Silvio Höfer
1. Assistent:     Wolfgang Lohmann
2. Assistent:     Ronald Patzer
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt GK Lange GK, Rausch, Gottschalk, Oberländer, Finke(56. Kad), Meinhold , Kersten(46. Schmitz), Ph.Müller, Rzoska
 
SV Gleistal: Carnarius, Rau, Ronneberger, Koecher, R. Müller, Gierka GK, Behling(65. Hantke GK), Frenzl GK, Leopold, Loschek GK, A.Müller
 
Bild 1288. Die alles entscheidende Szene der Partie, nach einem Freistoß von Michael Rausch erzielt Mike Gottschalk das 1:0 mit dem Kopf. Er gewinnt das Kopfballduell gegen Ricardo Müller(Nr. 14) und verlängert den Ball  über den zu spät kommenden Torhüter Fabian Carnarius(Nr.1). Christian Oberländer(Nr.6) und Kevin Hammerschmidt(Nr.2) beobachten die Szene.

14. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal – FC Thüringen Jena 5:0 (2:0)
Jena wird mit 5:0 nach Hause geschickt
Sebastian Gäbelein trifft doppelt und beendet seine Durststrecke

Harra. Trotz der schwierigen Platzverhältnisse sahen die Zuschauer ein gutes Spiel beider Mannschaften und die SG setzte sich am Ende auch in dieser Höhe verdient mit 5:0 durch.
Dabei hatten die Gäste über weite Strecken mehr Ballbesitz, aber in Punkto Chancen und deren Umsetzung war die Spielgemeinschaft klar im Vorteil. Grundstein für den Erfolg war die konzentrierte Abwehrarbeit des gesamten Teams und das schnelle Umschalten in den Angriff, sowie die fast schon gnadenlose Effizienz beim Abschluss. Gleich der erste Angriff brachte die Führung, zunächst konnte Jenas Torwart einen abgefälschten Schuss von Gäbelein gerade noch über die Latte lenken. Nach der anschließenden Ecke von Wiechert traf Schmitz(4.) überlegt zum 1:0 ins rechte untere Eck. Die nicht übermäßig geschockten Gäste übernahmen danach immer mehr die Spielkontrolle, doch in Höhe des Strafraums waren sie meist mit ihrem Latein am Ende. Die wohl größte Chance für die Jenaer im gesamten Spiel hatte der völlig blank stehende Sorge in der 13. Minute. Gottschalk konnte den Schuss mit hohem Einsatz gerade noch blocken und das Leder ging am kurzen Pfosten vorbei. Auf der Gegenseite verfehlte Gäbelein(24.) das Ziel aus 6 Metern nur um Millimeter.
Nachdem Wirth in der Höhe des Strafraums unsanft gebremst wurde, traf Wiechert(36.) mit einem sehenswerten Freistoss über die Mauer zum 2:0 ins rechte obere Eck.
Kurz nach der Pause die Vorentscheidung, Gäbelein(48.) trifft zum 3:0 und beendet seine Leidenszeit ohne Punktspieltreffer. Eins konnte man den Gästen nicht absprechen, sie waren weiterhin bemüht um eine Resultatsverbesserung, doch im Abwehrbereich waren sie zu anfällig. Jenas Kapitän Jeske(70.) konnte Wirth nur durch ein Foulspiel bremsen und ging mit Gelb-Rot vom Platz. Gottschalk scheiterte mit dem fälligen Strafstoss am Jenaer Schlussmann Günther, der den Ball aus dem Eck kratzte. Bei der anschließenden Ecke war der Torwart wieder auf dem Posten, er hielt den Kopfball von Oberländer(71.) in starker Manier. Nach einem Zuspiel von Rzoska traf Wirth(79.) zum 4:0 aus halbrechter Position. Fünf Minuten später markierte Gäbelein(84.) mit seinem zweiten Treffer den 5:0 Endstand, er wurde von Oberländer mustergültig bedient. Oberländer(85.) selbst scheiterte nochmals mit einem Kopfball am Jenaer Keeper, der das Leder über den Querbalken lenkte. Durch diesen Sieg setzt sich die Mannschaft von Trainer Heinisch im vorderen Mittelfeld fest und blieb im zehnten Pflichtspiel in Folge ungeschlagen. Somit kann das Team das nächste Spiel in einer Woche beim Tabellenführer FSV Schleiz mit breiter Brust angehen.
Torfolge: 1:0 Christian Schmitz(4.), 2:0 Florian Wiechert(36.), 3:0 Sebastian Gäbelein(48.), 4:0 Michael Wirth(79.), 5:0 Sebastian Gäbelein(84.)
Schiedsrichter: Patrick Linke
1. Assistent: Lukas Gögringer
2. Assistent: Sophia Köhler
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Fritzsche(82. Kranz), Lange, Klaus GK (67. Rzoska), Gottschalk, Schmitz(70. Oberländer), Wiechert, Gäbelein, Meinhold , Müller, Wirth
FC Thüringen Jena: Günther, Arndt, Holetschek(69 Kowalik GK), Beck, Jeske GRK, Brink, Jeske Zinke, Schlenzig, Osterbrink, Wyrowski, Mohamad, Sorge

SV Frauenprießnitz - SG Hirschberg/Blankenstein 0:4 (0:1)
Pokalerfolg in Frauenprießnitz

Aufgrund mehrer Umstellungen im Team unserer SG war der Sieg nach einer starken 2. Halbzeit auch in der Höhe verdient.
Das Spiel begann und unsere Mannschaft versuchte gleich den Gegner zu Fehlern zu zwingen. In der 3.Minute vewandelte 
Mike Gottschalk einen Strafstoss zur 0:1 Führung nach einem Foul an Gäbelein. Diese Führung spielte der SG in die Karten,
man kontrollierte das Spiel. In der Folge versuchte man schön zu kombinieren ohne richtig zwingend zum Abschluß zu 
kommen. Durch diese kleinen Nachlässigkeiten gab man immer mehr das Heft des Handelns aus der Hand, was die 
Heimmannschaft ab der 30. Minute immer besser nutzte. In dieser Phase reagierte Rene Schau mehrmals sehr gut 
gegen einschußbereite Stürmer und rettete der SG die Pausenführung.
Vom Anstoss weg zur 2. Halbzeit spielte die SG nach vorn über die linke Angriffsseite und eine Flanke von Wiechert verwertete
Schmitz zum 0:2. Ab diesem Zeitpunkt zeigte man wer hier als Sieger den Platz verlässt. Es wurde weiter nach vorn gespielt
und Chancen erarbeitet, was dann auch das 0:3 in der 75. Minute durch Gäbelein und das 0:4 durch Müller brachte.
Die Gastgeber hatten in der 2. Halbzeit nur 2 Chancen einmal nach einem Freistoss konnte Rene Schau den Nachschuss parieren
und ein Abspielfehler konnte nicht genutzt werden.
Positiv ist anzumerken die Leistung von N. Töpel, M Kad und C. Lorenz , wenn sie weiter so trainieren sind Sie eine Alternative für die
1. Mannschaft.

13. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal - SV Hermsdorf/Türingen 0:0 (0:0)
Nullnummer zum Abschluss der Hinrunde

Nicht gegebener Elfmeter für die SG und Pfostentreffer für Hermsdorf die Höhepunkte
Hirschberg. Das positive an dieser Nullnummer ist das die SG Hirschberg/Rosenthal zum achten Mal in Folge ungeschlagen blieb und zum Abschluss der Hinrunde einen guten
6. Platz belegt. Dagegen konnte das erklärte Ziel mit dem ersten Sieg der SG im Oberlandstadion nicht realisiert werden. Von Beginn an tat sich die Heimmannschaft schwer, sie kam nicht in die Zweikämpfe und machte zu viele Fehler im Aufbauspiel, Strafraumszenen blieben Mangelware. Die Hermsdorfer dagegen waren kämpferisch stärker, lauffreudiger und verteidigten sehr hoch stehend, sie waren an diesem Tag ein unbequemer Gegner. So hatten die Gäste die erste gute Möglichkeit durch Gartmann(12.). Nach einer Unstimmigkeit in der Abwehr spielte er noch Torwart Schau aus, aber Lange konnte die brenzlige Situation noch vor der Linie klären. Danach spielte sich das Geschehen nur noch zwischen den Strafräumen ab, wobei die Gäste leichte Vorteile hatten. Großes Glück hatte die SG dass Schütte(37.) mit seinem sehenswerten Schuss von halblinks, nur den rechten Pfosten traf. Kurz darauf kam die Heimelf zu ihrer ersten Chance im Spiel, Wirth bediente mit seinem finalen Pass Torjäger Kersten(38.), aber er scheiterte am stark reagierenden Gästetorwart Licht. In der Halbzeitpause appellierte Trainer Heinisch an seine Mannschaft die Zweikämpfe anzunehmen und eine Schippe drauf zu legen. Doch es fehlte in der Folgezeit an der Umsetzung, es konnte zwar ein leichtes Übergewicht erspielt werden aber das Gästetor konnte nicht ernsthaft in Gefahr gebracht werden. Den ersten Aufreger im zweiten Abschnitt gab es in der 74. Minute, als Kersten allein auf das Tor zugehend im Strafraum durch Vorogushin von den Beinen geholt wurde. Zum Unmut der Spieler und Zuschauer blieb der Elfmeterpfiff aus, Schiedsrichter Reichhardt war schlecht postiert und verwehrte der SG diesen klaren Strafstoß. Unverständlich auch die Aussage von Linienrichter Söll, das nur der Schiri diese Situation zu bewerten hat. Eine Großchance bot sich noch Gäbelein(86.), nach einem Konter im eigenen Stadion scheiterte er am Hermsdorfer Keeper, der das Leder in höchster Not zur Ecke abwehren konnte. So blieb es letztlich beim 0:0 Unentschieden, was anhand der wenigen Chancen auf beiden Seiten auch gerechtfertigt ist, aber der bittere Beigeschmack des nicht gegebenen Elfmeters bleibt.
 
Schiedsrichter: Stephan Reichhardt
1. Assistent:     Jürgen Schmidt
2. Assistent:     Mario Söll
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Fritzsche(Schmitz 74.), Lange, Wirth, Oberländer, Wiechert, Gäbelein, Meinhold GK, Kersten GK, Müller, Rzoska(Gottschalk 46.)GK (Schmitz 73.),
SV Hermsdorf/Thüringen: Licht, Vorogushin GK, Reinharth, Philipp(Schmidt 65.), Löbner, Gartmann GK, Zakharachenko, Klaus(Schütte 36.), Hänsel, Steinbach GK(Schneider 88.), Köhler
 

12. Spieltag SG LSV 49 Oettersdorf – SG FSV Hirschberg / Rosenthal Blankenstein  1:2 (0:2) aus Oettersdorfer Sicht

Auch zur Kirmes keine Belohnung
Die SG LSV 49 Oettersdorf unterliegt der SG FSV Hirschberg mit 1:2 und belohnt sich dabei wieder einmal nicht für eine ordentliche Leistung. Zum Duell zweier Mannschaften aus dem Saale-Orla-Kreis kamen 270 zahlende Zuschauer nach Oettersdorf, die in der Folge eine über weite Strecken ausgeglichene Partie sahen. Dennoch wirkten die Gäste vor allem im Angriffsspiel routinierter und so musste der Oettersdorfer Schlussmann Novak bereits in der 10. Minute sein ganzes Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Die erste Möglichkeit für die Hausherren bot sich Schubert nach einer Flanke in der 16. Minute. In der Anfangsphase versteckte sich die Elf von Trainer Alexander Schuldes keineswegs und hielt gegen die favorisierten Saalestädter gut dagegen. Allerdings gingen die Gäste dennoch in der 27. Minute in Führung. Nach einem punktgenauen Pass aus dem Mittelfeld wurde Torjäger Kersten freigespielt, der überlegt ins lange Eck vollendete. Die Schuldes-Elf zeigte sich aber keineswegs geschockt und so hatte Weber nur wenige Minuten später eine gute Möglichkeit zum Ausgleich (34.). Kurz darauf sorgte ein Freistoß des Oettersdorfer Kapitäns Göller für Gefahr (37.) und genau in dieser guten Phase der Hausherren durften die Gäste erneut jubeln. Nach einem Oettersdorfer Ballverlust kam der Ball über die linke Außenbahn in die Mitte, wo Kersten noch am glänzend parienden Novak scheiterte, der Nachschuss von Wirth allerdings zum 2:0 in den Maschen landete (40.). Unmittelbar vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichterin Linda Thieme verhinderte erneut Novak gegen Müller eine Vorentscheidung zugunsten der Gäste. Nach dem Seitenwechsel begann die Schuldes-Elf druckvoll und wollte zumindest noch einen Punkt erkämpfen. Nach nur wenigen Augenblicken bot sich die erste gute Gelegenheit, als der Hirschberger Schlussmann Kliem einen Kopfball von Seifert nach Flanke von Brand noch über die Querlatte lenken konnte (46.). Die Hausherren nun die spielbestimmende Mannschaft, aber ohne das nötige Glück im Abschluss. So stand in der 60.Minute bei einem Freistoß von Brand der Pfosten im Weg. Durch die Angriffsbemühungen der Hausherren bot sich auf der Gegenseite viel Platz zum Kontern, was die Heinisch-Elf auch immer wieder gefährlich tat. So scheiterte Wirth in der 75. Minute ebenfalls am Pfosten. Hätte die Partie in dieser Situation entschieden sein können, so wurde sie in der 79. Minute erst wieder richtig spannend. Nach einem Einwurf von Göller landete der Ball vor den Füßen von Weber, der mit einem sehenswerten Schuss den Anschlusstreffer erzielte. Es folgte eine Druckphase der Hausherren bis zum Schluss, am Ergebnis änderte sich allerdings nichts mehr. Am Ende stand man in Oettersdorf somit wieder mit leeren Händen da, während die Gäste ihre Erfolgsserie der letzten Wochen fortführen.

11. Spieltag SG Hirschberg/ Rosenthal Blankenstein I – BW Neustadt II 6:0 (4:0)
 
Michael Kersten fünffacher Torschütze beim Kantersieg
Stürmer mit lupenreinen Hattrick innerhalb von 11 Minuten
 
Blankenstein/Hirschberg. Die Spielgemeinschaft gewann auch in dieser Höhe völlig verdient und blieb zum sechsten Male in Folge ungeschlagen. Aus der starken Mannschaft ragten der Abwehrorganisator und frisch gebackene „Papa“ Ralf Lange, sowie der fünffache Torschütze Michael Kersten noch heraus. Ohnehin startete die SG äußerst druckvoll und ließ den vor allem in der Anfangsphase überforderten Gästen mit schnellem Kombinationsspiel kaum Luft zum Atmen. Folgerichtig fiel das 1:0 durch Kersten(3.), weiter Ball von Rzoska in den Strafraum und der Stürmer ist unbedrängt mit dem Kopf erfolgreich. Kurz darauf ist Gäbelein links durchgebrochen und legt den Ball uneigennützig quer auf Kersten (6.), der zum 2:0 einschiebt. Dann macht Kersten(15.) seinen Hattrick innerhalb von 11 Minuten perfekt, er verwandelte einen Handelfmeter sicher zum 3:0, somit ist die Leidensgeschichte der Elfmeterschützen bei der SG auch zu Ende. Sehr gute Chancen von Gäbelein(19.) und Schmitz(35.) wurdern ausgelassen. Auch beim 4:0 war Gäbelein beteiligt, er setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und passte auf Kersten(32.), der den Ball im langen Eck versenkte. Nach der Pause und mit der 4:0 Führung im Rücken nahm die Mannschaft das Tempo heraus ohne dabei die Spielkontrolle zu verlieren. Die Gäste konnten daraus kein Kapital schlagen und hatten im gesamten Spielverlauf keine klare Möglichkeit. Nach einem Querpass von Kersten, wurde der Schuss von Schmitz(63.) gerade noch zur Ecke geblockt und darauf scheiterte Oberländer mit dem Kopf. In der Folgezeit vergab Torjäger Kersten(66.) aus 12 Metern  und er wurde einige Male unsanft von den Beinen geholt, was auch die glatt rote Karte für den Neustädter Poser(72.) mit sich zog. Nach einem Pass von Wichert war Kersten(80.) erneut  zur Stelle und erzielte mit dem Kopf seinen fünften Treffer im Spiel, danach wurde er unter dem frenetischen Applaus(85.) der Zuschauer ausgewechselt. Nach mustergültiger Vorarbeit von Rene Schau setzte Christian Oberländer(88.) mit seinem Kopfball zum 6:0, den Schlusspunkt unter den in allen Belangen überlegenen Sieg gegen den Tabellenvorletzten. Trainer Frank Heinisch zeigte sich sehr zufrieden, dass seine vorgegebene Marschroute konsequent und diszipliniert umgesetzt wurde und diesmal die Torchancen  genutzt wurden. Die SG hat sich durch diesen Kantersieg an dem SV Gleistal vorbei geschoben und liegt auf Grund des besseren Torverhältnisses auf  Platz Fünf.
 
Torfolge: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0, 5:0 Michael Kersten(4.,6.,15.,32.,80.), 6:0 Christian Oberländer(88.)
 
Schiedsrichter: Carl Krumbholz
1. Assistent:     Tobias Hädrich
2. Assistent:     Torsten Kursawe
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem(GK), Fritzsche(46.Wirth GK), Lange,  Oberländer GK, Schmitz, Wichert, Gäbelein, Meinhold GK, Kersten(85. Kad), Müller, Rzoska(74. Schau)
BW Neustadt II: Valentin, Kappe, Thümmel GK, Meyer(21. Staps), Lindig(74. Rische), Grau, Taudte GK, Hirsch GK(83. Höhne), Götze, Fraubös, Poser

10. Spieltag TSV Oppurg I  - SG Hirschberg / Rosenthal Blankenstein I   1 : 1 (0:1) aus Oppurger Sicht 

Schütze und Kersten die Torschützen
Blochberger hält Elfmeter

Was ist los beim TSV? Wie gegen Ranis auch war der Gastgeber zunächst nicht auf dem Platz. Die SG, bestehend aus den Spielern von  Hirschberg und Blankenstein, spielten nach Belieben auf. Dagegen gelang den Oppurgern zunächst fast nichts. Folgerichtig fiel auch die Gästeführung nach 10 Minuten. Wer allerdings der Torschütze war, blieb auch nach dem Spielende im Dunkeln. In der Statistik jedenfalls wird M. Kersten geführt. Doch die Gastgeber erwachten und nach einer guten Viertelstunde waren auch die Oppurger gefährlich vor dem Gästetor. Schütze flanke von rechtsaußen, Bockner brachte aber den Kopfball nicht im Tor unter. Ebenso bei einem Eckball von der linken Seite, als sein Kopfball am langen Pfosten vorbei strich. Oppurg nun auf Augenhöhe mit dem Gast, der aber weiterhin im Angriff kreuzgefährlich blieb. Straube bekümmerte sich zusehens besser um Hammerschmidt, was dem Oppurger Spiel sehr zu Gute kam. Der gefährliche Gästespieler mußte später ohne gegnerischem Verschulden verletzt vom Platz; die Oppurger wünsche eine schnelle Genesung.Die knappe Führung der Gäste zur Paus war angesichts der sehr starken Anfangsviertelstunde nicht unverdient. War es bis zur Halbzeit schon ein gutes Kreisoberligaspiel, so steigerten sich beide Mannschaften nach dem Wechsel zur Freude der Zuschauer nochmals. Es folgte ein fast offener Schlagabtausch mit spannenden Strafraumszenen im Fünfminutentakt. Gleich nach Wiederanpfiff brachte ein Eckball die Oppurger Abwehr in höchste Not. Im Gegenzug kam der Ball an der Strafraumgrenze  zu J. Schütze, ein Haken und sein Schuß mit dem eigenlich schwächeren linken Bein schlug im Gästetor ein. Die nächste tolle Gelegenheit hatte A. Rein, der völlig freigespielt, den Ball über den Torwart, aber auch über die Querlatte brachte. Auch die SG hatte die große Möglichkeit zur Führung, doch der Querpaß von der linken Seite in der Oppurger Fünfmeterraum fand keinen Abnehmer. Das Hin und Her dauerte bis zu 85. Minute. Schiedsrichter Baumbach (Jena) ahndete die Abwehraktion von Marc Blochberger, der den im Urlaub befindlichen  Christian Lange bestens vertrat, mit einem Foulelfmeter. Aus Oppurger Sicht eine mehr als strittige Entscheidung, denn Blochberger spielte den Ball vor den einschußbereiten S. Gäbelein. Doch Blochberger behielt die Nerven, der Schütze  M. Wirth nicht. Den in die Tormitte gesetzten Ball konnte er abwehren. So blieb es beim Unentschieden mit dem beide Mannschaften wohl gut leben können.

9. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal – SV 1910 Kahla II 0:0 (0:0)

Spielgemeinschaft vergibt in der 90. Minute einen Strafstoß
 
Hirschberg. Am Ende wurde es nicht der erhoffte erste Sieg im Hirschberger Oberlandstadion, trotz allem machte die Spielgemeinschaft durch das 0:0 zwei Plätze gut und liegt auf dem 6. Tabellenplatz. Nach dem Schlusspfiff trauerte man den vielen vergebenen Chancen nach und haderte auch mit mancher Schirientscheidung. In den ersten 20. Minuten waren die Gäste noch ein ebenbürtiger Gegner und Benjamin Kliem im Tor verhinderte in starker Manier gegen Rudakoff(5.) und Nitsche(7.) einen möglichen Rückstand. Danach baute die SG immer mehr Druck auf und die Gäste waren mehr in der Defensive gebunden. Wichert(18.) scheiterte am herauslaufenden Torwart Hölbig und der Nachschuss von Hammerschmidt wurde zur Ecke abgefälscht. Hammerschmidt(24.) jagte das Leder mit vollem Risiko über den Kasten und Gäbelein allein im Strafraum hebt das Leder über den Torhüter, aber auch über das Tor. Die größte Chance im ersten Durchgang vergab Kersten(38.), nachdem Wichert und Gäbelein scheiterten, völlig freistehend setzt er das Leder aus 6 Metern übers Tor. Im zweiten Abschnitt war die SG deutlich spielerisch überlegen und schnürte den SV 1910 Kahla in der eigenen Hälfte ein. Aber die Herausgespielten Chancen wurden nicht in Tore umgemünzt und die Partie wurde mit zunehmender Spieldauer immer mehr zum Geduldsspiel. Hammerschmidt(46., 48., 60.),  Kersten(63., 72., 73.) und Gäbelein(78., 83.)scheitern am Torwart oder setzten den Ball leichtfertig aus Nahdistanz über den Kasten. Ein klares Handspiel(58.)im Strafraum wurde nicht gepfiffen und bei dem regulär erzielten Treffer von Hammerschmidt(68.) entschied Linienrichter Weck auf eine Abseitssituation, obwohl Hammerschmidt klar aus der Tiefe kam. Aber die größte Chance noch zu einem Last Minute Sieg zu kommen vergab das Heinischteam in der 90. Minute. Nachdem Hammerschmidt(89.) im Strafraum gefoult wurde entschied Schiri Schrötter sofort auf Strafstoß. Kapitän Gottschalk übernahm die Verantwortung und setzte das Leder zum Entsetzen der Zuschauer am rechten Pfosten vorbei. Schade das sich die Mannschaft auf Grund der spielerischen Überlegenheit am Ende nicht belohnte, trotzdem sollte sie mit dem einen Punkt zufrieden sein, immerhin steht hinten die Null.
 
Schiedsrichter: Jakob Schrötter
1. Assistent:     Mike Lehmann
2. Assistent:     Volkmar Weck
 
SG FSV Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Hammerschmidt , Fritzsche(65. Oberländer), Lange, Gottschalk, Wiechert,Gäbelein, Meinhold, Kersten GK, Rzoska, Wirth GK
 
SV 1910 Kahla II: Hölbig, Rübestahl, Gröpler GK, Gabriel, Nitsche(90. Schulze), Rudakoff, Blumenstein, Schöneck, Rindt GK, Wohllebe, Rudolph

8. Spieltag SG Hirschberg/Rosenthal Blankenstein - SV Jenapharm Jena  2:0 (1:0)
SG bezwingt spielstarke Jenaer

Am Samstag gastierte im Sportpark Harra die erwartet spielstarke Mannschaft von Jenapharm Jena.
Mit Beginn des Spiels versuchten die Gäste sofort Druck auf die Heimmannschaft zu machen, was ihnen nicht gelang auch über die gesamte 
Spielzeit. Unsere SG stand sehr sicher und störte immer wieder den Spielaufbau der Gäste. Beide Mannschaften lauerten nun auf Fehler des Anderen,
was dieses Spiel zu einem von Taktik geprägtem Geduldsspiel werden lies.
Es ergaben sich keine richtigen Torchancen auf beiden Seiten was beide Torhüter vor Probleme gestellt hätte.
In der 22. Minute lief Hammerschmidt über links und seine Flanke fiel über Torwart Ganz zur umjubellten 1:0 Führung ins Netz.
Mit der Führung im Rücken spielte die SG noch sicherer in der Defensive und die Gäste wirkten wie gelähmt, Ansatz von Gefahr war nur bei Freistößen
und Eckbällen geboten.
Die Heimmannschaft verlor aber auch zu leichtfertig in der Vorwärtsbewegung die Bälle.
Mit Beginn der 2. Halbzeit versuchten die Gäste das Tempo zu erhöhen und sich nun zwingende Chancen zu erarbeiten. Sie wurden immer wieder 
durch Czernetzki und Neuber angetrieben, was auch keinen Erfolg brachte. Besser machte es unsere SG in der 55. Minute mit einem schöner Spielzug 
über Oberländer und Wiechert den Hammerschmidt zur 2:0 Führung mit genauem Flachschuss ins lange Eck vollendete.
Mit dieser Führung im Rücken machte die SG die Räume noch enger wodurch es noch schwerer war den Abwehrriegel zu knacken. Distanzschüsse der 
Gäste verfehlten das Ziel oder wurden von Keeper Kliem sicher pariert. Einmal wurde es noch mal eng für den Gastgeber in der Nachspielzeit schoss 
ein Jenaer nach einer Flanke aus 7 Metern übers Tor.
Dieser Sieg basiert auf einer sehr disziplinierten und taktischen Leistung aller Spieler.
Das Schiedsrichterkollektiv unter Leitung von Detlef Schnöckel(Gera) leitete dieses faire Spiel sehr unauffällig.
 
Austellung SG
Kliem- Müller, Lange, Meinhold, Rzoska (Wirth), 
Gottschalk, Wiechert, Hammerschmidt,
Oberländer, Gäbelein, Schmitz (Kersten)

7. Spieltag FV Rodatal Zöllnitz – SG FSV Hirschberg/Rosenthal 3:4 (1:2)
Partie gedreht: 2 Tore von Hammerschmidt in der 90. Minute und in der Nachspielzeit
 
Zöllnitz. In einer intensiven und fair geführten Partie gewann die Spielgemeinschaft auf Grund der größeren Chancen nicht unverdient beim FV Rodatal. Als Schiedsrichter Gatzemann noch 3. Minuten Nachspielzeit anzeigte sah der FV Rodatal schon wie der sichere Sieger aus, denn die Heimelf führte mit 3:2. Aber die SG gab nicht auf und drehte das Spiel durch Zwei Tore von Hammerschmidt in der 90. und der Nachspielzeit(90. +3.). Von Beginn an gab es einen offenen Schlagabtausch, es gab Chancen hüben wie drüben. Hammerschmidt(2.) spielte den Zöllnitzer Torwart aus und traf das Außennetz. Im Gegenzug die gleiche Situation, D. Teichmann(3.) spielt Torwart Schau aus und wird vor dem leeren Tor von Lange gerade noch geblockt. Nach Vorarbeit von Schmitz, jagte Hammerschmidt(12.) das Leder aus 8 Metern knapp über das Tor. In der 17. Minute endlich die Führung für die SG, nach einer Flanke von Gottschalk gibt Hammerschmidt den Ball nicht verloren, er passt nach innen und Mittelstürmer Schmitz schiebt zum 1:0 ein. Danach streicht ein Kopfball von Oberländer(22.) nur knapp über die Latte, anstatt der 2:0 Führung fällt auf der Gegenseite das 1:1. Die Abwehr der SG kann den Ball nicht klären und F. Teichmann(28.) trifft aus 8 Metern flach ins linke untere Eck. Auf der Gegenseite  hatte Hammerschmidt(30.) erneut die Führung auf dem Fuß, allein auf das Tor zugehend scheitert er an Torwart Beblik. In der Folgezeit war die SG ein wenig von der Rolle und die Gastgeber kamen zu Möglichkeiten, Schau musste im Herauslaufen gegen Fiedler(40.) und D.Teichmann(43.) klären. Im Gegenzug trifft Hammerschmidt(44.) nach einem genialen Pass von Wichert zum 1:2 Pausenstand für die SG. Wie schon in Camburg verschläft die SG die Anfangsphase zur 2. Halbzeit und Fiedler(47., 49.) trifft zweimal für den FV Rodatal und auf einmal steht es 3:2 für den Gastgeber. Den ersten Treffer leitete Verteidiger Fritsche mit seinem Fehlpass ein und den zweiten Treffer besorgte Fiedler im Nachschuss. Zuvor war
D. Teichmann aus stark abseits verdächtiger Position, mit seinem Kopfball an Schau gescheitert. Nun war das Team von Trainer Frank Heinisch erneut gefordert, vor der Pause hatte man es verpasst den Sack zu zumachen und lief nun einen Rückstand hinterher. Vor allem lief man nun Gefahr in einen der Zöllnitzer Konter zu laufen, die mit schnellem Umkehrspiel die Entscheidung suchten. Die SG ließ große Ausgleichschancen ungenutzt, Hammerschmidt(73.) wurde geblockt, danach scheitert Hammerschmidt(76.) am Torwart und Schmitz bringt den Nachschuss nicht über im Kasten unter.
Im Gegenzug setzt D. Teischmann(77.,) das Leder knapp neben den rechten Pfosten. Danach trifft Hammerschmidt(87.) den linken Pfosten und die Eingabe von Oberländer wird fast zu einem Eigentor, doch der eingewechselte Schlussmann Butters kratzt das Leder noch raus. Dann kamen die besagten letzten Minuten, Hammerschmidt wendete das Blatt zu Gunsten der SG mit einer Energieleistung. Die beiden Tore waren Identisch, Wiechert(90.) und Wirth(90+3) spielten einen öffnenden Pass über die Abwehr und der schnelle Hammerschmidt  setzte sich gegen die Zöllnitzer Abwehrspieler durch und traf jeweils aus halblinker Position. Mit diesem Erfolg konnte sich die SG  etwas Luft verschaffen und liegt nun auf dem 8. Platz.
 
Torfolge: 0:1 Christian Schmitz(17.), 1:1 Fabian Teichmann(28.), 1:2, 3:3, 3:4, Kevin Hammerschmidt, 2:2, 3:2 Patrick Fiedler(47., 49.)
 
Schiedsrichter: Uwe Gatzemann
1. Assistent:     Michael Helfenstein
2. Assistent:     Melvin Kluge
 
SG Hirschberg/Rosenthal: Schau GK, Hammerschmidt GK, Fritzsche(56. Wirth), Lange, Oberländer, Gottschalk, Wiechert, Schmitz, Meinhold, Müller, Rzoska
 
FV Rodatal Zöllnitz: Beblik(32. Butters), Majonek, Foerste, Salzmann GK, Fiedler, Hähnel, Reuter, F. Teichmann(46. Braun), Zorzytski(58. Zablocki), D. Teichmann, Salewski

6. Spieltag SG Ranis/Krölpa I – SG Hirschberg/Blankenstein I 3:4 (1:2)
(Bericht aus Raniser Sicht !!!)

Der Gast entführt in der Nachspielzeit 3 wichtige Punkte
Ein von beiden Seiten sehr engagiertes Spiel fand letztendlich einen glücklichen Sieger. Bereits in der 2. Minute muss die Heimmannschaft in Führung gehen. Ludwig traut sich nicht, den hervorragenden Pass volley zu nehmen. 
In den ersten Minuten drängten die Hausherren, um in Führung zu gehen. Es fehlte nur an der Entschlossenheit im Angriff.
Mit der ersten nennenswerten Aktion der Gäste erzielte Oberländer das unerwartete 0:1, als er in der 17. Minute trocken abschloss.
Weiter versuchten unsere Jungs mit Druck das gegnerische Tor zu bearbeiten. Jetzt allerdings war völlige Ausgeglichenheit im Spiel zu sehen. Mit dem 2. Torschuss erzielte Oberländer sein 2. Tor zum umjubelten 0:2.
Wer nun geglaubt hatte, dass das Spiel entschieden war, wurde eines Anderen belehrt.
Ranis/Krölpa bäumte sich nun auf und erzielte noch vor der Pause den wichtigen Anschlusstreffer durch B. Brei in der 43. Minute zum 1:2 und den verdienten Ausgleich, bereits in der 44. Minute zum 2:2. Torschütze wiederum B. Brei. Hier leistete der Gästetorwart kräftig Hilfe, da er sein Tor verließ und dabei den Ball verlor. Brei traf das leere Tor. Das bemerkenswerte der 1. Halbzeit war die unnötige Tätlichkeit von Gäbelein, der daraufhin mit Rot vom Platz muss. Leider haben hier der Schiri und der Linienrichter nicht regelkonform agiert. Tätlichkeiten müssen einfach mit Rot geahndet werden.
So ging es in die Pause und die anwesenden 68 Zuschauer schöpften Hoffnung auf mehr.
Leider erzielte der Gast nach einem Freistoß, bereits in der 55. Minute, das unnötige 2:3 durch Wirth.
Jetzt wogte das Spiel ca. 15 Minuten ständig hin und her. Erst ab der 70. Minute erzielten die Platzherren wieder Oberwasser. Angriff auf Angriff lief nun auf das Gästetor.
In der 79. Minute erzielte Klett mit einem Strich aus 25 Metern den 3:3 Ausgleich. Nun wollten Pechmann und Co. auch den Sieg, der mehrfach möglich war.
In der 87. Minute bekommt Ludwig den Ball und läuft gemeinsam mit Brei auf den letzten Mann zu. Sein Klassepass auf Brei konnte dieser allerdings nicht erfolgreich abschließen. Hier war die einmalige Chance den Sack zuzumachen. Hier fehlt es einfach widerholt an Entschlossenheit.
Wie man das macht, zeigten Hammerschmidt und Oberländer in der 92. Min. beim Siegtreffer. Zuvor verlor Pechmann im Mittelfeld den Ball, als alle in der Vorwärtsbewegung waren. Hammerschmidt, der nicht energisch gestoppt wurde zieht nach innen und spielt dann den freien Oberländer auf links an. Dieser vollendet glücklich per Innenpfosten.
Diese Niederlage tut sehr weh, da sie völlig unnötig war. Wer so energisch ins Spiel zurückfindet, muss einfach den psychologischen Vorteil zum Sieg nutzen.
SG Ranis/Krölpa: Molle, Wieden(GK), Raabe, T. Müller(72. Schubert), Querengässer, Klett(GK), Pechmann, Welsche, Ludwig, Brei, N. Putensen(76. N. Paul GK)
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Fritzsche, Klaus, Oberländer(GK), Schmitz(GK), Gäbelein(GK), Meinhold, Müller, Rzoska(60. Wichert), Fischer(81. Hammerschmidt), Wirth(GK)
Schiri: El-Hallag, Eddel, Seidel Zuschauer: 68

5. Spieltag SV Eintracht Camburg – SG FSV Hirschberg/Rosenthal 4:0 (1:0)

SG verschläft in beiden Halbzeiten die Anfangsphase
Niederlage abhaken und Positives mitnehmen
Camburg. Die Spielgemeinschaft verschlief in beiden Halbzeiten die Anfangsphase und geriet somit auf die Verliererstraße. Man wusste um die schwere Aufgabe beim Landesklassenabsteiger und wollte der Camburger Torfabrik mit einer defensiven Grundordnung begegnen und solange wie Möglich die „Null“ halten. Zudem wollte man mit Kontern über die schnellen Gäbelein und Oberländer zum Erfolg kommen. Dieses Vorhaben wurde bereits in der 3. Minute über den Haufen geworfen. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß der Eintracht kassierte man das 1:0, Torjäger Ullner traf aus 14 Metern ins linke untere Eck. Jetzt war die SG schon früh im Spiel nach vorn gefordert, vor allem Kapitän Lange versuchte das Angriffsspiel anzukurbeln. Es gab in der Folgezeit auch einige gute Ansätze aber Gäbelein und Lange wurden im Abschluss entscheidend gestört. Die größte Möglichkeit zum Ausgleich vergab Müller(27.), frei und in aussichtsreicher Position entschied er sich zu einem schwachen Abspiel, anstatt die Kugel selbst im Kasten unter zu bringen. Die Gastgeber wiederum nutzten nun die Räume und tauchten einige Male gefährlich im Strafraum der SG auf. Torwart Kliem hielt seine Mannschaft mit starken Paraden im Rennen, so reagierte er klasse beim Schuss von Hüttich(20.) und lenkte diesen gerade noch um den Pfosten. In der eins gegen eins Situation mit Enders(30.) behielt er die Nerven und klärte mit starker Fußabwehr. Auch als Böhme und Krieger(39.) frei vor dem Tor auftauchten reagierte er sensationell und entschärfte die hundertprozentige Chance. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit waren die Spieler wohl mit ihren Gedanken noch in der Kabine, da schlug das Leder zum 2:0 ein. Flanke von rechts und Hüttich(46.) traf mit einer Direktabnahme, der starke Kliem kam zwar noch an den Ball, doch dieser senkte sich noch in das Tor. Kurz darauf besorgte Ullner(50.) das Vorentscheidente 3:0, die Abseitsfalle der SG funktionierte nicht und der Torjäger schob das Leder am herauslaufenden Kliem vorbei ins rechte untere Eck. Die Spielgemeinschaft zeigte trotz des klaren Rückstands Moral und wollte zumindest den Anschlusstreffer erzielen. Aber wie bereits im ersten Durchgang blieb es bei den guten Ansätzen, es fehlte im gegnerischen Strafraum die Durchschlagskraft. Gäbelein(58.) traf aus halblinker Position nur das Außennetz, nach einem starken Angriff setzte Kapitän Lange(65.) das Leder am Kasten vorbei und Oberländer(69.) kam einen Schritt zu spät, sodass der Camburger Keeper klären konnte. Die Eintracht verlagerte ihr Spiel mehr aufs kontern, aber die Hintermannschaft der SG stand nun besser und lies aus den Spiel heraus keine klaren Chancen mehr zu. Am Ende kassierte man dennoch das 4:0, nach einem Eckball traf Zöllner(90.) mit einem Kopfball. Die SG muss die Niederlage nun schnell abhaken, dass Positive aus dem Spiel mitnehmen und sich auf das Auswärtsspiel bei der SG TSV 1660 Ranis konzentrieren.
Torfolge: 1:0 Ullner(3.), 2:0 Hüttich(46.), 3:0 Ullner(50.), 4:0 M. Zöllner(90.)

4. Spieltag SG FSV Hirschberg/Rosenthal – SV Moßbach 0:0 (0:0)

Schwaches Altkreisderby hat keine Sieger verdient
Zuschauer sehen wenig Torraumszenen
Blankenstein/Hirschberg. Die zahlreichen Zuschauern im Spotpark Harra bekamen an diesen sonnigen Nachmittag magere Fußballkost geboten. Beide Mannschaften rissen keine Bäume aus, es fehlten Impulse im Spielaufbau und auch die Durchschlagskraft. Die Angriffe wurden meistens schon im Ansatz erstickt, es gab eine Vielzahl von Freistößen, die dann lang in den jeweiligen Strafraum geschlagen wurden, aber Torraumszenen blieben Mangelware. Die erste Halbzeit wurde verhalten geführt, beide Teams hatten Respekt voreinander und keiner wollte einen entscheidenden Fehler machen, die Sturmreihen blieben blass. Für die SG hatte Hammerschmidt(4.) eine Schusschance, nach einer Unsicherheit von Moßbachs Torwart, doch die Kugel flog über den Kasten. Auf der Gegenseite versuchte sich Lukes(15.) aus halblinker Position, doch der Schuss stellte Kliem vor keine Probleme. Die einzige klare Chance im ersten Durchgang hatte Jäger(43.) für die Gäste. Nach einem Eckball kam er unbedrängt zum Kopfball doch das Leder wurde von Kliem und Meinhold auf der Linie geklärt. Auch im zweiten Abschnitt änderte sich das Bild nicht, beide Mannschaften scheuten weiterhin das Risiko und das Spiel wurde immer wieder durch Fouls unterbrochen. Erst eine Einzelaktion von Köhler(61.) brachte die SG in Bedrängnis, aber Lange und Fritsche konnte die brenzlige Situation klären. Auf der anderen Seite versuchte es Gäbelein(67.) aus 20 Metern, aber Torwart Wolfram klärte zur Ecke. Aus diesem Eckball heraus kam Moßbach zu einem Konter und Kliem musste vor dem Strafraum gegen Kraus(68.) klären. Danach verzeichneten die Gäste einen Aluminiumtreffer, wieder war es ein weiter Freistoss und Köhler(78.) traf aus 7 Metern mit einem abgefälschten Schuss den rechten Pfosten. Danach hatte der eingewechselte Schmitz(85.) für die Spielgemeinschaft eine gute Möglichkeit, völlig blank stehend am Fünfmeterraum konnte er einen Eckball nicht verwerten. Letztendlich blieb es beim Unentschieden denn der Kopfball von Oberländer(90+1) strich knapp am rechten Pfosten vorbei. Das 0:0 geht vom Spielverlauf in Ordnung, denn das Höhepunktarme Spiel hatte keinen Sieger verdient.

Schiedsrichter: Thomas Morak
1. Assistent: Frank Fiedler
2. Assistent: Andreas John

SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem, Hammerschmidt, Fritzsche, Lange, Klaus, Oberländer, Gäbelein, Meinhold (Kranz 60.), Müller, Fischer GK (Schmitz 73.), Wirth
Moßbach: Wolfram, Frick, Jäger, Winter, Hohl GK (87. Güdter), Rocktäschel, Schaub GK, Lukes, Kraus, Plietzsch, Köhler GK

Pokal SV 08 Rothenstein II – SG Hirschberg/Blankenstein I 0:3 (0:0) 
 
Rothenstein. Mit einem glanzlosen 3:0 Sieg übersprang der Kreisoberligist die Pokal-Hürde beim in der 2. Kreisklasse spielenden SV 08 Rothenstein II. Die Platzherren machten es dem Favoriten von Anfang an sehr schwer und konnten bis zur Pause sogar die Null halten. Erst in der 51. Minute erzielte Klaus die Führung der SG, die sich auch danach sehr schwer taten. Mit einem Doppelschlag in der Schlussphase durch Oberländer (83.) und Stumpf (87.) setzten sich die Saalestädter schließlich verdient durch.

3. Spieltag BSG Traktor Gleistag - SG I 3:2 (2:2)
Vermeidbare Niederlage Beim SV Gleistal
 
Unter der guten Leitung von Schiri Henning und seinen Assistenten musste unsere SG eine weitere vermeidbare Niederlage einstecken.
Es begann sehr gut bei tropischen Temperaturen, denn nach 8 Minuten konnte Oberländer eine Nachlässigkeit der Heimmannschaft zur 1:0 Führung nutzen.
Wer gedacht hatte, das dies Sicherheit gibt, wurde enttäuscht, nein man lies die Heimmannschaft schalten und walten. So erzielte Hantke in der 15. Minute den 1:1 Ausgleich und in der 33. Minute sogar die 2:1 Führung. Nach diesem Rückstand wurde wieder mehr Fussball gespielt und in der 44. Minute konnte Schau nach Vorarbeit von Oberländer den 2:2 Ausgleich für die SG markieren. Mit Beginn der 2. Halbzeit konnten sich die SG nur noch selten befreien, aber auch die Gastgeber strahlten keine Gefahr aus. Ab der 60 Minute wurden zwei riesige Chancen durch Schau und Gäbelein liegengelassen und Rzoska holte sich innerhalb kürzester Zeit Gelb- Rot ab. So spielte man die letzten 20 Minuten in Unterzahl und kassierte durch einen Foulstrafstoss von Müller(81.) das 3:2. Von diesem Rückschlag konnte sich die Mannschaft nicht mehr erholen und musste ohne Punkte die Heimreise antreten.
Man muss schnellstens wieder an die Leistungen der Vorbereitung und des Sieges in Jena anknüpfen, ansonsten wird es schwer sich aus dem unteren Tabellendrittel zu befreien.


2. Spieltag SG Hirschberg/Rosenthal – FSV Schleiz 1:2 (1:1)
Oberlandderby hielt was es versprach
FSV Schleiz gewinnt das Derby verdient

Hirschberg. Am zweiten Spieltag wartete gleich der nächste schwere Brocken auf die SG Hirschberg/Rosenthal. Das mit viel Spannung erwartete Oberlandderby hielt was es versprach und die über 350 Zuschauer brauchten ihr Kommen nicht bereuen. Am Ende behielt der Meisterschaftsfavorit die Oberhand, der in Punkto Aggressivität und Zweikampfstärke einen Tick stärker und abgezockter war. Das Spiel hatte es in sich, rote Karten wurden gefordert, es gab 7 Gelbe, eine Gelb-Rote und Torraumszenen auf beiden Seiten. Die erste Großchance hatte Hammerschmidt(5.) mit einer Direktabnahme aus halblinker Position, doch Pasold im Schleizer Tor reagierte glänzend und klärte zur Ecke. Im Gegenzug der erste große Aufreger im Spiel, Klaus(6.) hält den durchgebrochenen Horn und bekommt dafür nur den „gelben Karton“, die Schleizer fordern vehement Rot. Dann ist wieder die SG am Drücker, eine Freistosseingabe von Gotschalk verpasst Gäbelein(9.) nur knapp. Zwei Minuten später spielt Müller einen langen Pass, Hammerschmidt(11.) geht an Torwart Pasold vorbei und setzt das Leder an das Aussennetz.
Kurz darauf wieder die SG, der starke Wiechert setzt sich auf rechts durch und bringt Gäbelein(14.) in Szene, Pasold kann die Großchance vereiteln. Gleich im Anschluss setzt sich wieder Wiechert auf rechts gegen die Schleizer Abwehr durch. Er flankt mit links in den Strafraum und Hammerschmidt wuchtet den Ball mit einer Direktabnahme zur 1:0 Führung in die Maschen. Aber die Führung hielt nur drei Minuten, der schnelle Gerisch drang in den Strafraum ein und wurde von Torwart Kliem von den Beinen geholt. Wieder hatte die SG Glück das es für diese Aktion nur Gelb gab, sie hätte zu diesem Zeitpunkt auch schon zwei Spieler weniger haben können. Gerisch(18.) trat zum Elfer selbst an und verwandelte sicher ins linke untere Eck zu 1:1 Ausgleich. Dieser Treffer fiel aus Sicht der SG zu schnell und die Gäste wurden stärker. Vor allen mit dem schnellen Pohl und Mittelstürmer Gerisch hatte die Verteidigung ihre Mühe. Trotz einiger guter Strafraumszenen auf beiden Seiten gab es bis zur Halbzeit keinen weiteren Treffer. Kurz nach der Pause hatte Hammerschmidt(46.) eine gute Möglichkeit für die SG, aber es wurde auf Abseits entschieden. In der Folgezeit passierte erstmal nicht viel es spielte sich alles im Mittelfeld ab. Erst ab der 58. Minute wurde die Schleizer wieder stärker, sie operierten mit vielen langen Bällen und fanden mit Gerisch, Pohl und Stankowski ihre Abnehmer, vor allem hatten sie die Lufthoheit. Die Spielgemeinschaft stand fast nur noch in der eigenen Hälfte und es gab keine Entlastung mehr, ein Kräfteverschleiß war nicht zu übersehen. Torwart Kliem konnte sich mehrmals auszeichnen und hielt zunächst das Unentschieden fest. Er war vor Gerisch(58.) am Ball, den Kopfball von Pohl(62.) lenkte er über die Latte, einen Freistoß von Priedemann(66.) um den Pfosten, dann hielt er wieder stark gegen Gerisch(72.) und der Nachschuss von Stankowski wurde zur Ecke geblockt. Bei dem anschließenden Eckball konnte Broßmann am Fünfmeterraum ungehindert zum Kopfball hochsteigen und setzte den Ball zur 1:2 Führung ins Netz. In der Folgezeit verwaltete der FSV Schleiz seine Führung und die wenigen Ansätze der Spielgemeinschaft wurden im Ansatz(3 GK) unterbunden. Die SG versuchte es mit hohen Bällen in den Strafraum, konnte sich aber nicht mehr entscheidend durchsetzten, trotz dem blieb die Partie bis zum Schlusspfiff spannend. Am Ende ist der Erfolg des Staffelfavoriten verdient, die SG konnte nur in der ersten Halbzeit richtig dagegen halten und muss nach diesen Derby, die Verletzungsbedingten Ausfälle von Wiechert(46.) und Gottschalk(74.) verkraften.
Torfolge: 1:0 Hammerschmidt(15.), 1:1 Gerisch(Strafstoss 18.), 1:2 Broßmann(73.)

Schiedsrichter: Linda Thieme
1. Assistent: Andreas Goretzky
2. Assistent: Steve Hanning
SG Hirschberg/Rosenthal: Kliem(GK), Hammerschmidt, Fritzsche, Klaus(GK), Gottschalk(Finke 74.), Oberländer(Schmitz 80.), Gäbelein, Wiechert(46. Fischer), Müller(GK 70.), Rzoschka, Wirth(GR)
FSV Schleiz: Pasold, Broßmann(GK), Horn(GK), Hoyer, Priedemann, Gerisch, Stankowski(GK), Liebold(GK), Picker, N. Eichelkraut(Mihoc 87.), Pohl(Götz 75.)

1. Spieltag FC Thüringen Jena – SG Hirschberg/Rosenthal 0:3 (0:1)

Verdienter Auswärtserfolg der SG Hirschberg/Rosenthal
Hammerschmidt an allen drei Toren beteiligt

Jena. Durch eine starke und disziplinierte Mannschaftsleistung hat Trainer Frank Heinisch und sein Team in die Kreisoberliga 2015/2016 einen gelungenen Einstand gefeiert. Beim FC Thüringen Jena gelang der neu formierten Mannschaft aus Hirschberger und Blankensteiner Spielern, ein verdienter Auswärtssieg. Dem vermeintlichen Staffelfavoriten fiel über die gesamte Spielzeit zu wenig ein um die gut gestaffelte Spielgemeinschaft ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Thüringer hatten zwar gefühlte 70% Ballbesitz, doch im Spielaufbau agierten sie meist mit langen Bällen die leicht zu verteidigen waren, nur wenn sie mal über die Flügel kamen wurde es brenzliger. Die SG stand zwar tief, hatte aber im gesamten Spielverlauf mehrere klare Einschussmöglichkeiten. Die mitgereisten Zuschauer mussten sich aber bis zur 90. Minute gedulden bis der Sieg unter Dach und Fach war. Nach einem weiten Einwurf von Klaus drang Hammerschmidt von rechts in den Strafraum ein und seine Eingabe auf Höhe des „Fünfers“ verwertete Wirth zur frühen 0:1 Führung(dieser Stachel saß). Kurz darauf hatten die Gastgeber großes Glück das der Heber von Hammerschmidt(13.) knapp am langen Pfosten vorbei flog. Die Jenaer strahlten im ersten Abschnitt nur bei einem Kopfball von Helper(28. vorbei) und einem Schuss von Sorge(32. Torwart Schau pariert) etwas Gefahr aus. Für die SG kam Gäbelein(31.) einen Schritt zu spät und Hammerschmidt(37.) hätte auf Wirth passen müssen, dieser hätte freie Bahn gehabt. Zusätzliche Brisanz in das Spiel brachte der schwache Schiedsrichter Kettner, der auf beiden Seiten fragwürdige Entscheidungen fällte und so die Gemüter erhitzte.
Gleich zu Beginn der Zweiten Halbzeit vergab Gäbelein(48.), nach Vorlage von Gottschalk eine gute Möglichkeit. Danach war das Team von Trainer Heinisch bis zur 75. Minute fast nur in der eigenen Hälfte gebunden, denn die eroberten Bälle wurde leichtfertig wieder hergeschenkt. Torwart Schau behielt aber die Ruhe und klärte die beiden Kopfbälle von Helper(66., 71.) in guter Manier. Danach konnte sich die SG wieder befreien und das Umkehrspiel funktionierte wieder besser. Nach Vorlage von Gäbelein(76.), machte es Wirth, anstatt selbst ab zu schließen zu kompliziert und die gute Chance verpuffte. Danach schloss Gäbelein(76.) allein vor dem Jenaer Torwart ab, doch dieser bekam noch irgendwie den Fuß dazwischen und der der Ball trudelte um Millimeter am leeren Tor vorbei. Die nächste Großchance hat Wirth(77.) von der Strafraumgrenze, er hob den Ball über den herauseilenden Torhüter, doch das Spielgerät verfehlte sein Ziel um Haaresbreite. Auch Hammerschmidt(82. übers Tor) und Gäbelein(86. scheitert am Torhüter) vertagten die Entscheidung bis zur 90. Minute, bis Hammerschmidt das verdiente 0:2 besorgte. Die gesamte Jenaer Mannschaft waren aufgerückt, als Oberländer den entscheidenden Pass auf Hammerschmidt spielte, dieser überlief vor dem Strafraum noch den Torwart und setzte den Ball in die Maschen. Der Jubel der Spielgemeinschaft und der mit gereisten Fans wahr noch nicht verklungen, da machte Hammerschmidt(90+1.) mit dem 0:3 alles klar.
Wieder lief er allein mit dem Ball am Fuß auf das Jenaer Tor, er behielt die Übersicht und vollendete sicher. Mit diesem Erfolg im Gepäck kann man den weitern schweren Aufgaben optimistisch entgegen sehen.
Gerald Hiergeist

Torfolge: 0:1 Michael Wirth(8.), 0:2, 0:3 Kevin Hammerschmidt(90., 90+1.)
Schiedsrichter: Felix Kettner(Schköln)
1. Assistent: Thomas Morak
2. Assistent: Hans-Jürgen Rücker

SG Hirschberg/Rosenthal: Schau, Hammerschmidt(GK 78.), Fritzsche, Klaus, Gottschalk, Oberländer, Gäbelein, Meinhold, Müller(GK 70.), Rzoschka(GK 63.), Wirth
FC Thüringen Jena: Günther - Arndt, Holetschek, Karmann(50. Menzel, GK 84.), Kowalik(GK 46.), Janz(83. Schlenzig), Mannich, Zinke (GK 81.), Sorge, Helper(83. Wipf), Wyrowski

Pokal SV Gräfenwarth – SG Hirschberg/Blankenstein 0:10 (0:6)
Gräfenwarth. Wer hätte im Vorfeld der Partie gedacht, dass der Kreisligist zuhause gegen die neugegründete SG Hirschberg/Blankenstein so unter die Räder kommt. Für den SVG war es eine der höchsten Pflichtspielniederlagen in seiner Geschichte auf heimischen Boden. Die ohne fünf Stammkräfte angetretenen Platzherren hatten vor knapp 100 Zuschauern nicht die Spur einer Chance. Allerdings blieben die Akteure des Gastgebers, bis auf den Ex-Tannaer Andy Schmidt, deutlich unter ihren Möglichkeiten. Bevor die Partie so richtig begann, war sie nach einer halben Stunde auch schon entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 0:4. Nur Orshak hatte beim Stand von 0:2 den Anschlusstreffer auf dem Fuß (13.), doch er verzog knapp. Ansonsten dominierten die Gäste klar die Partie, wobei sie auch von katastrophalen Fehlern der Gräfenwarther profitierten. Mit der klaren Führung im Rücken ließ es die SG im zweiten Abschnitt ruhiger angehen, doch in Gefahr geriet ihr Tor kaum. Zu harmlos waren die Angriffsversuche der Platzherren.
Bei dem Schützenfest waren jeweils Hammerschmidt und Kersten dreifache Torschützen. Die weiteren Treffer für die wie aus einem Guss spielenden Gäste erzielten Fischer, Fritzsche, Müller und Gäbelein.
 
 
Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü